Bordsteine

Drainage-Rinnenformsteine 50/50/18 (12,5) cm (DGBM)

gemäß DIN EN 1340 DTI, DIN 483

  • mit 4,5 cm tiefen Entwässerungsschlitzen für seitliche Entwässerung von einschichtigen OPA-Belägen gemäß ZTV Asphalt-StB 07 und dem Merkblatt Asphaltdeckschichten aus Offenporigem Asphalt (M OPA) – 2012
  • Fugenverbund durch Nut und Feder

Ausführungen:
  • gebrochenes Hartgestein





Situation bei herkömmlichen Asphaltdeckschichten und schlechter Witterung
Gefahr durch aufwirbelndes Spritzwasser Lärmemission durch Fahrgeräusche Gefahr durch Aquaplaning


Offenporige Asphaltdeckschichten (OPA) weisen im eingebauten Zustand einen hohen Gehalt an zugänglichen Hohlräumen auf. Dadurch erhalten sie eine wasserabführende sowie eine geräuschabsorbierende Wirkung.

Vorteile von offenporigen Asphaltdeckschichten (OPA-Beläge):

  • mehr Sicherheit durch weniger aufwirbelndes Spritzwasser
  • Lärmreduzierung durch absorbierte Fahrgeräusche
  • vergleichsweise später einsetzendes Aquaplaning

Nachteilig wirken die höheren Baukosten durch die kürzere Lebensdauer des OPA-Belages gegenüber den herkömmlichen Asphaltdeckschichten, sowie eine fehlende wirtschaftliche Lösung der seitlichen Entwässerung. Der Einsatz von bislang bekannten, geschlossenen Rinnensystemen hat extrem hohe Baukosten und nachhaltige Wartungskosten durch aufwendige Spülungen zur Folge.
Der innovative Drainage-Rinnenformstein von PEBÜSO ist eine kostengünstige Lösung des seitlichen Entwässerungsproblems bei OPA-Belägen. Unser altbewährter Rinnenformstein wird seit Jahren als seitlicher Entwässerungsstein auf Landstrassen und Autobahnen zweckdienlich verbaut. Durch die zusätzlichen Entwässerungsschlitze wird jetzt das Regenwasser aus dem OPA-Belag in die wasserführende Rinne eingeleitet und kann wie bisher über die Straßeneinläufe in den nachfolgenden Regenwasserkanal abfließen.


DrainagerinneSeitenansicht

Vorteile des Drainage-Rinnenformsteins von PEBÜSO:
  • Deutliche Baukostenreduzierung gegenüber den bislang bekannten Systemen, da gleiche Bauweise wie etablierter Rinnenformstein.
  • Nachhaltige Kostenreduzierung in der Unterhaltung durch Reinigung mit herkömmlichen Besenwagen. Die aufwendigen Spülungen bei geschlossenen Rinnensystemen werden dadurch eingespart.
  • Bei Starkregen wird auch der oberflächlich abfließende Niederschlag teilweise über die Entwässerungsschlitze abgeführt (selbstreinigender Spüleffekt der Schlitze).

Einbauhinweise


  1. Zunächst wird ein Flachbordstein in ein Betonfundament mit einseitiger Rückenstütze am Fahrbahnrand versetzt. Dieser verhindert das spätere Hineinwachsen der Böschung in die Rinne und erhöht zudem das Abflussvolumen des Rinnensystems.
  2. Anschließend wird vor dem Flachbordstein der Drainage-Rinnenformstein ebenfalls in ein Betonfundament mit einseitiger Rückenstütze versetzt, wobei die Seite mit den Entwässerungsschlitzen in Richtung Fahrbahn zeigen muss.
  3. Gemäß Regelausführung nach DIN 18318 sind die Rinnenformsteine unter Einhaltung der vorgegebenen Längsneigung (mindestens 0,5%) mit Fugenbreiten von 8 bis 12 mm auf ein 20 cm dickes Betonfundament zu versetzen. Die Fugen werden mit gebundenem Fugenmaterial vollständig vergossen. Die Fugenbreite kann bis auf 5 mm reduziert werden, wenn mit geeignetem, fließfähigem Mörtel verfugt wird.
  4. Die Straßenabläufe (hier mit Aufsatz 300 x 500 Pultform) werden passend eingeschnitten, die entstehenden Fugen sind ebenfalls mit gebundenem Material zu verfüllen.
  5. Die Einbauhöhe des gewalzten OPA-Belages sollte die Oberkante des angrenzenden Rinnenformsteines um 0,5 cm überragen.


Regelwerke


  • Im Allgemeinen sollten für die Entwässerung von Straßen die “Richtlinien für die Anlage von Straßen (RAS) Teil: Entwässerung” (RAS-Ew) beachtet werden.
  • Für die Ausführung der Entwässerung sollten die “zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für den Bau von Entwässerungseinrichtungen im Straßenbau (ZTV Ew-StB) im Bauvertrag vereinbart werden.
  • Für die OPA-Bauweise ist derzeit das “Merkblatt Asphaltdeckschichten aus offenporigem Asphalt” (M OPA) in der Entwurfsfassung 2011 maßgebend.


  • auftragsbezogen auf Bestellung - weitere Ausführungen auf Anfrage



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