MONODUR®-Querungsstellen / Inseln

MONODUR®-Querungsstellen 6 - 3 - 0 mit Inseln

Querungsinseln dienen dazu, Übergänge für Radfahrer und Fußgänger zu schaffen. Darüber hinaus sollen diese mit barrierefreien Einrichtungen ausgestattet werden, die es auch Menschen mit Behinderungen ermöglichen, die Straße sicher zu überqueren. Die Abläufe beim Straßenbau – insbesondere die bautechnische Kombination aus Asphalt- und Pflasterbauweise – erfordern an diesen Stellen einen erheblichen Aufwand für den Einbau der barrierefreien Elemente in den Furten. Dadurch bedingt finden sich in der Praxis weiterhin viele Beispiele von Querungsinseln mit einer fehlenden Barrierefreiheit.

Mobile Inselköpfe oder mit Klebebordsteinen hergestellte Inselköpfe kommen zum Einsatz, jedoch fehlen hier die vorgesehenen Elemente für Gehbehinderte wie Tastkante und Bodenindikatoren.






Teilweise wird versucht zumindest eine notdürftige Barrierefreiheit herzustellen. Rippenelemente werden nachträglich aufgeklebt oder in den Asphalt eingeschnitten und verbaut.





                               Es finden sich Beispiele, bei denen man die Fahrbahndecke zunächst vollständig hergestellt hat. Anschließend wurde die späteren Furt der Querungsinsel ausgefräst, die barrierefreien Bordsteine und das "Innenleben" mit Rippenplatten und Rechtecksteinen herkömmlich gebaut und die Inselköpfe mit Klebebordsteinen hergestellt. Abschließend wurden die Lücken zum Asphalt hin mit Bitumen/Füllmasse vergossen.

Monodur®-Querungsinseln bieten hier gute Lösungsmöglichkeiten.

Die vorgefertigten Querungsinseln können als Fertigteile innerhalb weniger Stunden vor der abschließenden Asphaltdecke in die Asphalttragschicht – in der Höhe angepasst – integriert werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Inseln nachträglich in die fertige Fahrbahndecke zu integrieren, wobei auch eine Kombination aus verklebten Inselköpfen mit dem Einbau einer (dann rechteckigen) Furt aus Fertigteilen möglich ist.

Durch die Option des Einkürzens der Fertigteile in 30 cm-Schritten erhält man eine Vielzahl von Querungsbreiten. Darüber hinaus können die Fertigteile auch in der Länge eingekürzt werden und sind somit auch als Seitenteile am Fahrbahnrand für ganze Querungsstellen einsetzbar.

VORTEILE DURCH MONODUR®-QUERUNGSSTELLEN/INSELN

  • Bei MONODUR®-Querungsinseln werden die Bodenindikatoren in die Fertigteile bereits werkseitig einbetoniert, wodurch eine korrekte Anordnung und Ausführung der Barrierefreiheit sichergestellt wird. Zudem ist die geforderte talbündige Verlegung der Bodenindikatoren in den Fertigteilen qualitativ einwandfrei ausgeführt.

  • MONODUR®-Querungsinseln sind fugenlos ausgeführt, der kleine Spalt zwischen den einzelnen Fertigteilelementen wird nach oben hin mit wetterfestem Fugenverguss abgedichtet. Somit kann hier kein Grünbewuchs einsetzen, es besteht ein nachhaltiges Einsparpotenzial bei den Pflegekosten sowie eine dauerhafte Ertastbarkeit der Bodenindikatoren.

  • Eine MONODUR®-Querungsinsel ist mit einer ordentlichen Vorplanung und vorgefertigten Elementen innerhalb weniger Stunden fast witterungsunabhängig gesetzt.  Der Verkehr kann innerhalb kurzer Zeit wieder frei gegeben werden.



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