In Enger radelt man jetzt neuen Weg mit MONODUR®-Easypath
Es gab einiges zu beachten beim Bau des etwa 150 Meter langen Radweges am Bolldammbach in Enger. Bedingt durch den seitlichen Bachlauf und nahestehende Bäume wurde quasi innerorts durch einen Wald gebaut.
In 150 m Entfernung durfte ein Parkplatz als Lagerfläche für die Fertigteile genutzt werden und am Einbautag erlaubte der Bäckereibesitzer den Transport der Fertigteile über seinen Parkplatz.
Zuvor wurde mit dem Ingenieurbüro ein detaillierter Verlegeplan der benötigten Fertigteile erstellt, bei dem auch eine Verbreiterung des Weges zum barrierefreien Übergang an der Bahnhofstraße berücksichtigt wurde.
Dazu konnten neben der Radwegbreite von 300 cm auch Fertigteile mit einer Breite von 400 cm eingesetzt werden.

Das lasergestützte Feinprofilieren der Sandschicht und das Verlegen der Platten mit einem Vakuumheber dauerte nur 2 Tage.
Der auf dem Weg befindliche TW-Schieber und ein Schacht wurden zuvor eingemessen und nach dem Verbau der Platten mittels einer Kernbohrung wieder nutzbar freigelegt.
Danach erfolgten die Nacharbeiten wie Verfugung, Anschlusspflasterung und das Anfüllen des Bankettmaterials.

Der Weg konnte nach 2 Wochen wieder benutzt werden.
Der Bürgermeister lobte das Zusammenspiel aller Beteiligten.
Auch die Bezirksregierung sieht das Projekt als Best-Practice-Beispiel für naturschonenden Wegebau.

